Mobilität anders gedacht

Presse

 




August 2010 - WirtschaftJournal - Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin:

Netzwerk Innvelo entwickelt alternatives Fahrzeugkonzept für Kurzstrecken - Innvelo ist das ideale Fahrzeug für Stadtfahrten.
Für öffentliche und private Dienstleistungen, bei denen kurze Wege zurückgelegt werden, kann Innvelo mit seiner Reichweite von bis zu 100 km als ein alternatives Verkehrsmittel dienen.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegenen Umwelt- und Lärmbelastungen für die Bevölkerung in Folge des hohen Verkehrsaufkommens. So werden vor allem im Bereich von Ballungszentren verstärkt Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine Emissionen sowie eine deutlich geringerer Geräuschpegel innerhalb der Großstädte. Zur Zielerreichung müssen Fahrzeuge ent­wickelt werden, die funktionell und preislich am Markt konkurrieren können. Dies steht im Widerspruch zu den derzeitigen Trends im Automobilsektor, da in konventionellen Fahrzeugen oft lediglich der Antriebsstrang in Form von Elektroantrieb und Akkumulator ausgetauscht wird. Die technische Machbarkeit ist in vollem Umfang gegeben, jedoch treibt das Fahrzeuggewicht die Kosten der Akkumulatoren zur Energiebereitstellung in die Höhe. Je mehr Gewicht bewegt werden soll, umso mehr Energie muss zur Verfügung gestellt werden. Als Konsequenz wird vor allem im Bereich der Batterien mit einem immensen Kostenfaktor gerechnet, den der Kunde nicht bereit ist zu tragen. Es muss ein Konzept aufgestellt werden, wie Elektrofahrzeuge zukünftig aus­sehen sollen bzw. wo die Anwendungsfelder liegen. Dieses Defizit haben die Initiatoren des Netzwerkes Innvelo er­kannt und möchten mit zehn Unternehmen hauptsächlich aus Sachsen ein Fahrzeugkonzept umsetzen, das durch Einfachheit und Leichtbau bei voller Funktionsfähigkeit besticht...

 

Juni 2010 - Wirtschaft&Markt - Sonderheft zum ZIM-Programm - E-Mobilität für Ballungsräume:

Als Kreuzung aus Fahrrad und Elektroauto entwickelt Dr. Sebastian Ortmann in Chemnitz mit Unternehmenspartnern
im Netzwerk INNVELO ein neues innerstädtisches Transportmittel. Leitthema: Urbane Mobilität neu gedacht

Rahmen, Verkleidung, Form, Fahrwerk– Modellvorstellungen für das neue Elektrofahrzeug kann Dr.Sebastian Ortmann auf dem Computerdisplay schon vorführen. Sie erinnern an eine Mischung aus Kabinenroller und

Dreirad. Der ungewohnte Anblick ist einem ehrgeizigen Ziel geschuldet: Ein neues Fahrzeugkonzept soll die Vorteile eines kostengünstigen Fahrrades mit denen eines automobilen Elektrofahrzeugsverknüpfen. Es geht um die Weiterentwicklung des Elektrofahrrades durch Hinzufügen wichtiger Komponenten wie Verkleidung, Fahrsicherheit und Reichweite. Fest steht für den Ingenieur: Mit unserem innovativen Verkehrs- und
Logistikkonzept für Ballungszentren wollen wir neue Ansätze finden, die neue Verkehrskonzepte und Transporttechnologien in Städten ermöglichen...


Dezember 2009 - WirtschaftJournal - Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin:

Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e. V. (ICM) stärkt betriebliche Forschung kleiner und mittlerer Unternehmen

Auf Netzwerke setzt der Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e. V. (ICM), um die betriebliche Forschung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Mit 74 Mitgliedsfirmen zählt der ICM zu den leistungsfähigsten Forschungspartnern für KMU in Südwestsachsen. Drei von neun NEMO-Netzwerken in Sachsen arbeiten unter dem Dach des ICM.

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Netzwerk INNVELO
Ein weiteres Erfolg versprechendes Netzwerkkonzept ist INNVELO. „Mit Hilfe dieses Innovativen Verkehrs- und Logistikkonzeptes für Ballungszentren sollen neue Ansätze gefunden werden, die es ermöglichen, neue Verkehrskonzepte- und Transporttechnologien innerhalb von Ballungszentren einzuführen“, bringt es Netzwerkmanager Dr.-Ing. Sebastian Ortmann auf den Punkt. „Das Netzwerk INNVELO hat sich die Aufgabe gestellt, ein Konzept sowie die prototypenhafte Umsetzung einer Weiterentwicklung des Carsharingsystems voranzutreiben.“ Bei Carsharing geht es um Elektrofahrzeuge, die es Kunden ermöglichen, neben öffentlichen Verkehrsmitteln individuelle Mobilität zu erlangen. INNVELO will dabei die Vorteile eines kostengünstigen Fahrzeuges (Fahrrad) mit denen eines Automobils (Elektrofahrzeug) zu verknüpfen. Das neue Fahrzeugkonzept verkörpert somit die Weiterentwicklung des Elektrofahrrades durch das Hinzufügen wichtiger Fahrzeugkomponenten wie Verkleidung, Fahrsicherheit und Reichweite. Erste Konzeptstudien zeigen deutlich, dass mit Hilfe dieses Ansatzes Investitionskosten von deutlich unter 10.000 Euro zu erwarten sind. Dabei wird von einer Reichweite von bis zu 100 Kilometer ausgegangen, bei einer Geschwindigkeit, je nach Typ zwischen 45 km/h und 80 km/h. „Ein erster Ansatz zur Umsetzung der Vision des Netzwerkes“, so Sebastian Ortmann, „ist die Initialisierung eines Pilotprojektes des Carsharingmodells INNVELO im Stadtgebiet von Chemnitz.“